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Wie unterstützt das IFEN Brain Pinball 3D-Spiel die post-reinforcement Synchronization während der Sitzung?
Die post-reinforcement Synchronization (PRS) bezeichnet eine kurze Pause nach der Verstärkung, in der sich die neuronale Aktivität stabilisieren und reorganisieren kann, was die Konsolidierung des Gelernten unterstützt. Das Pinball-Design fördert PRS durch vier wiederholte 5-minütige Runden sowie eine 30-sekündige, spielinterne „Relax Time“. Diese strukturierten Pausen reduzieren Ermüdung und ermöglichen es, dass sich das EEG-Muster vor der nächsten Runde zurücksetzen und stabilisieren kann.
Wie unterstützt der Reward Prediction Error (RPE) das Neurofeedback-Training in IFEN Brain Pinball 3D?
IFEN Brain Pinball 3D ist ein Neurofeedback-Spiel, das darauf ausgelegt ist, den Reward Prediction Error (RPE), das zentrale Verstärkungslernsignal des Gehirns, zu nutzen. Durch kontinuierliches, abgestuftes und unmittelbar sichtbares Feedback – statt binärer Erfolg/Misserfolg-Signale – erzeugt das Spiel zuverlässig positive und negative RPE-Signale, die dopaminerge Lernpfade aktivieren und die neuronale Plastizität unterstützen. Dieses Design ermöglicht es den Nutzern, implizit zu lernen, wie sie gezielt ihre Gehirnaktivität selbst regulieren können, ohne explizite Anweisungen, da belohnende Ergebnisse die neuronalen Zustände verstärken, die sie hervorgebracht haben. Das Ergebnis ist eine intuitive, motivierende Neurofeedback-Erfahrung, die auf den natürlichen Lerndynamiken des Gehirns basiert und sich gut für wiederholtes Training in unterschiedlichen Nutzergruppen eignet.
Neurofeedback wird als ein auf Verstärkungslernen basierender Prozess der Selbstregulation verstanden, bei dem diese durch kontingentes Feedback erworben wird.
Motivation, Salienz des Verstärkers und anhaltende Engagement-Bereitschaft gelten dabei als wichtige Moderatoren des Lernerfolgs. Da der subjektive motivationale Wert des Feedbacks zwischen Individuen variieren und bei wiederholter Exposition abnehmen kann, wird die adaptive Gestaltung von Feedback-Umgebungen als ein Ansatz diskutiert, um eine wirksame Verstärkung aufrechtzuerhalten.
Vor diesem Hintergrund kann das Angebot mehrerer Feedback- oder Spieloptionen als theoretisch fundierte Strategie verstanden werden, um Engagement zu unterstützen, Habituationseffekte zu reduzieren und den verstärkenden Wert des Feedbacks über Trainingssitzungen hinweg zu erhalten, wodurch potenziell die Stabilität des Lernens und der Transfer der Effekte begünstigt werden (Schwartz & Andrasik, 2016; Enriquez-Geppert et al., 2017; Lubianiker et al., 2022; Sitaram et al., 2024).
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